Dabei waren:

  • Klaus (Skipper)
  • Sabine
  • Fabienne
  • Malte
  • Sabo

Boot ist die India Maria - Hunter 310.

Nach unserem zweiwöchigem Schwedenurlaub, hängten wir eine Woche segeln an. Ich brauchte noch ein paar Seemeilen für meinen FB2-Schein für Oktober. Das Boot und Skipper fanden wir über Hand gegen Koje.

Tag 1:

Wir stellten unseren VW-Bus auf einem Langzeitparkplatz in Ystad ab. Um 8 Uhr aufgestanden, alles zusammengepackt und die Räder im Bus verstaut. Die Fähre nach Bornholm ging um 10:30, allerdings ohne Auto. In Rønne angekommen, fragten wir schnell nach dem Bus, besorgten uns eine Karte an der Tankstelle und fuhren nach Gudhjem. Am Hafen trafen wir Klaus, unseren Skipper, sowie die Mitsegler Fabienne und Malte. Nachdem wir gemeinsam einkaufen waren, kochte Klaus Nudeln und plante grob die Woche. Ein Bierchen zum Abschluss, dann ging es früh ins Bett.

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Tag 2:

Um 6 Uhr aufgestanden, gefrühstückt, geduscht und eine kurze Lagebesprechung gemacht. Kurz vor 9 Uhr legten wir in Gudhjem ab. Zuerst konnten wir ein bisschen segeln, aber dann ließ der Wind nach, und wir mussten bis zum Kap Schwedens unter Motor weiterfahren. Es war eine lange Fahrt, bis wir kurz vor 21 Uhr in Hanö ankamen. Dort suchten wir einen Liegeplatz, checkten die Lage und machten noch eine schnelle Brotzeit.

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Tag 3:

Nach dem langen Schlag brauchten wir einen Tag Pause. Wir ließen es uns bei wunderschönem Wetter gut gehen und erkundeten die Insel.

Ausgeschlafen, da es heute keinen Wind gab. Zum Frühstück gab es Müsli, dann machten wir uns auf den Weg zum Leuchtturm. Weiter ging es zum felsigen Strand, wo wir einen Schweden trafen, uns unterhielten und etwas entspannten. Zurück im Ort – wo es keine Fahrzeuge außer Leiterwagen gibt – kochten wir Mittag: Krautsalat und einen großen Topf Linseneintopf. Danach genossen wir Kaffee und Kekse. Sabo war vorher noch kurz schwimmen, und später backte Klaus Waffeln. Malte nutzte die Zeit, um wandern zu gehen. Am Hafen saßen wir zusammen, unterhielten uns, aßen noch eine Kleinigkeit und tranken ein Bier.

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Tag 4:

Heute ging es ins Schärengebiet. Wir standen um 7:30 auf, frühstückten und gingen duschen. Geplant war, um 9 Uhr loszulegen, aber es regnete leicht, also füllten wir noch Wasser auf. Dann segelten wir, kreuzend, nach Tärnö. Zum Mittagessen gab es die Suppe von gestern und einen frischen Salat, danach ein Eis und einen kurzen Spaziergang.

Gegen 15:30 setzten wir unsere Fahrt fort, aber ohne Wind mussten wir unter Motor nach Tjärö weiterfahren. Das Wetter wurde heiß, aber es blieb windstill. Nach dem Ankommen peilten wir kurz die Lage und tranken ein Bier. Klaus entschied sich für die Sauna, während ich mit Fabienne und Malte zu den Klippen schwimmen ging. Sabo blieb am Boot. Später gab es am Boot noch ein paar belegte Brote und wir unterhielten uns entspannt. Am Ufer war im Restaurant noch einiges los.

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Tag 5:

Wir haben ausgeschlafen und erstmal geduscht. Klaus hat das Frühstück vorbereitet, während Sabo frisches Brot besorgte und dabei noch mit Brot, Salat und Tomaten beschenkt wurde. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang.

Zum Mittagessen gab es Fisch mit Soße und Rote Bete. Anschließend segelten wir durch das Fahrwasser zwischen den Schären. Am Abend kamen wir im Hafen Ronneby/Ekäras an und bereiteten Bruschetta mit Salat zu. Wir genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang und saßen noch eine Weile zusammen, unterhielten uns und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

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Tag 6:

Wir sind um halb 8 aufgestanden, und Klaus hat eine Tortilla zum Frühstück gemacht. Gegen halb 10 legten wir ab, da guter Wind angesagt war. Zunächst segelten wir am Wind, später hart am Wind und mussten dabei teilweise kreuzen. Ich habe dabei viel gelernt, auch wenn sich ein Reffknoten löste und die Leine ausgefädelt ist.

Um 15:30 Uhr erreichten wir den Hafen. Fabienne und ich gingen einkaufen, während Sabo sich mit ein paar Leuten im Hafen von Aspö unterhielt, die an U-Booten arbeiten. Sie schenkten uns Bier und etwas vom Barbecue. Malte kochte asiatisch. Später trafen wir zwei junge schwedische Ärzte mit einem Maxi 77-Boot und hatten ein sehr nettes Gespräch. Den Abend ließen wir in der Marina ausklingen, wo wir noch lange saßen und quatschten.

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Tag 7:

Früh aufgestanden und gefrühstückt. Es war etwas feucht und neblig. Wir haben das Boot geschrubbt, die Reffleine wieder eingezogen (der Skipper hatte sie falsch angezogen) und generell Ordnung an Bord gemacht. Gegen 11 Uhr sind wir dann unter Motor nach Karlskrona gefahren. Dort angekommen, haben wir angelegt und sind erstmal etwas essen gegangen, bevor wir uns das Museum angesehen haben – ohne Klaus, der blieb an Bord. Der Eintritt war kostenlos.

Danach sind wir in die Stadt und haben zwei Kirchen besichtigt. Ein paar Biere eingekauft und riesige Softeisbecher für 3,50 gegessen. Dann spazierten wir am Ufer entlang und entspannten an einem Steg. Anschließend haben wir uns noch kurz am Bahnhof umgeschaut, um die Lage zu peilen, bevor wir zum Boot zurückgingen. Wir beschlossen, noch duschen zu gehen, da wir morgen früh los wollten. Klaus war inzwischen in der Sauna gewesen. Später machten wir die Kasse und trugen die Seemeilen ein. Zum Abschluss gab es noch ein Bier und ein paar belegte Brote, während wir noch eine Weile quatschten.

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Tag 8:

Wir sind vor 7 Uhr aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und die Frühstücksreste zusammen gegessen. Anschließend sind wir gemeinsam zum Bahnhof gegangen. Klaus ging noch einkaufen, Malte erkundete die Stadt, da er noch einen Tag länger blieb, und Fabienne und ich stiegen in den Zug. Sie fuhr bis Malmö weiter, während wir nach etwa drei Stunden Zug- und Busfahrt wieder in Ystad ankamen.

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