Gesamt-Seemeilen:
- T1: 26.5 sm
- T2: 32.6 sm
- T4: 26.3 sm
- T5: 21.8 sm
- Ges: 107.2 sm
Zu Tag 2:
- in Sturm Niedergang zu machen, damit kein Wasser reinkommt
- sind wirklich alle Luken und Seeventile zu?
- bei voraussichtlich Am-Wind-Kursen oder böiger Vorhersage, alles extra gut sichern bzw. verstauen
- vielleicht haben wir zu wenig Wetterbericht geschaut?
- bei Hafeneinfahrten noch aufmerksamer sein, Satellitenbilder vorher ansehen
- vielleicht nicht so weit rausfahren beim Aufkreuzen
- Life-Belts für alle rechtzeitig vorbereiten
- Grabpack wasserdicht bereithalten
- Mayday-Funkspruch zum Ablesen vorbereitet haben
- durchsprechen, was man bei PersonOverBoard macht bzw. wo und wie die Rettungsmittel sind/funktionieren
- Wenn man den Ankeralarm aktiviert hat, sollte man nicht mit Ohrstöpseln schlafen.
Ein befreundeter Meteorologe hat mir unser Wetterphänomen, was wir erlebten, erklärt. Möglicherweise war's so:
Die Luft muss vorher trocken sein bzw. muss es eine recht trockene Luftschicht geben. Dann kommt Regen und fällt durch diese Luftschicht und durch die Kondensation kühlt sich diese Luft schlagartig ab. Kalte Luft ist schwerer und gießt sich aus wie Wasser in alle Richtungen und produziert diese starken Winde. Wir sahen ja Regen auf uns zukommen und die Luft nach der heftigen Böe war auch kälter.